Acceptable Use Policy

Version 1 — veröffentlicht am 7. Juli 2026

Diese Acceptable Use Policy (AUP) ergänzt die Nutzungsbedingungen und konkretisiert, welche Nutzung des Dienstes zulässig bzw. unzulässig ist. Verstöße können zur sofortigen Sperrung einzelner IP-Adressen oder Netzbereiche führen.

1. Erlaubte Nutzung

Der Dienst darf von Privatpersonen, Familien, Schulen, Vereinen und kleineren Organisationen unentgeltlich genutzt werden – sowohl zur rekursiven Auflösung von DNS-Namen, zum autoritativen Hosting eigener Domains als auch zur dynamischen DNS-Aktualisierung (DynDNS) –, soweit dies in einem üblichen, nicht missbräuchlichen Umfang geschieht.

2. Untersagte Nutzungen

Insbesondere untersagt sind:

  • die Nutzung des Dienstes zu rechtswidrigen Zwecken oder zur Begehung, Vorbereitung oder Verschleierung von Straftaten;
  • DNS-Amplification- oder Reflection-Angriffe sowie sonstige Maßnahmen, die darauf abzielen, Dritte oder den Dienst selbst zu überlasten oder zu beeinträchtigen;
  • DNS-Spoofing, Cache-Poisoning oder andere Angriffe auf die Integrität der DNS-Infrastruktur;
  • Auflösung von Domains, die dem Betrieb von Botnets, Command-and-Control-Infrastrukturen, Phishing-, Malware- oder Scam-Kampagnen dienen, in einem Umfang oder zu einem Zweck, der den Dienst missbraucht;
  • die Umgehung von Rate-Limits, Sperren oder anderen Schutzmaßnahmen;
  • automatisierte Massenanfragen ohne erkennbaren legitimen Zweck (z. B. Scraping, systematisches Probing ganzer Namensräume);
  • die Weiterverwendung des Dienstes als Upstream-Resolver für eigene öffentliche Dienstleistungen oder kommerzielle Angebote ohne ausdrückliche Zustimmung;
  • jede Nutzung, die geeignet ist, den Ruf, die Verfügbarkeit oder die rechtliche Stellung des Betreibers zu gefährden.

3. Besondere Regeln für das DNS-Hosting

Für das autoritative Hosting eigener Zonen gilt ergänzend:

  • es dürfen ausschließlich Domains gehostet werden, über die eine Verfügungsberechtigung besteht; das Hosting fremder oder nicht kontrollierter Domains ist untersagt;
  • DNS-Einträge dürfen nicht für Phishing, die Verteilung von Malware, Command-and-Control-Infrastruktur, Spam-Versand, Betrug oder sonstige rechtswidrige Zwecke angelegt werden;
  • das absichtliche Anlegen falscher oder irreführender Einträge zur Täuschung Dritter ist untersagt;
  • Organisationen und Mitglieder-Berechtigungen dürfen nicht dazu genutzt werden, die vorstehenden Regeln zu umgehen;
  • der Betreiber kann betroffene Zonen, Einträge, Konten oder Organisationen bei Verstößen jederzeit sperren oder löschen.

4. Wahl von Hostnamen und Suffixen (DynDNS)

Beim Anlegen frei wählbarer Subdomains – also von Adressen und persönlichen Suffixen – unter den vom Betreiber bereitgestellten System-Domains gilt zusätzlich:

  • Namen dürfen keine beleidigenden, diskriminierenden, volksverhetzenden, gewaltverherrlichenden, sexuell anstößigen, extremistischen oder sonst anstößigen Begriffe enthalten;
  • Namen dürfen nicht den Eindruck erwecken, mit dem Betreiber, einer Behörde, einer Marke oder einem Dritten verbunden oder von diesen autorisiert zu sein (Identitätsanmaßung);
  • Namen dürfen nicht irreführend gewählt werden, um über die Herkunft eines Dienstes zu täuschen oder Dritte zu Phishing- oder betrugsähnlichen Zwecken zu missbrauchen;
  • Namen dürfen keine Rechte Dritter verletzen, insbesondere keine Marken-, Namens- oder Persönlichkeitsrechte;
  • der Betreiber kann anstößige, irreführende oder rechtsverletzende Namen jederzeit ohne Vorankündigung umbenennen, sperren oder löschen.

5. Besondere Regeln für das Monitoring

Für die aktive Verfügbarkeitsüberwachung eigener Hosts und Dienste gilt ergänzend:

  • es dürfen ausschließlich Hosts und Dienste überwacht werden, über die eine Verfügungsberechtigung besteht oder für die eine ausdrückliche Erlaubnis vorliegt; die Inhaberschaft ist vor Aktivierung der Prüfungen über einen DNS-TXT-Eintrag nachzuweisen;
  • die Prüffunktion darf nicht für Angriffe, Port- oder Schwachstellen-Scanning, Überlastung (DoS), Verstärkung (Amplification) oder das systematische Abtasten fremder Systeme missbraucht werden;
  • die vom Betreiber vorgegebenen Mindestintervalle sind einzuhalten; das Umgehen von Intervall-, Ziel- oder Prüfungslimits ist untersagt;
  • Benachrichtigungskanäle (E-Mail, Webhook, Slack, Discord, Telegram) dürfen nicht zum Versand unerwünschter Nachrichten (Spam) oder zur Belastung Dritter genutzt werden;
  • der Betreiber kann Ziele, Prüfungen, Kanäle oder Konten bei Verstößen jederzeit drosseln, aussetzen oder löschen.

6. Rate-Limits

Zur Sicherstellung des Betriebs werden technische Limits pro Quell-IP angewendet. Diese Limits können jederzeit ohne Ankündigung angepasst werden. Anfragen, die die Limits überschreiten, können verworfen, gedrosselt oder zur Sperrung führen.

7. Reaktion auf Missbrauch

Bei Verdacht auf Missbrauch behält sich der Betreiber vor:

  • einzelne IP-Adressen oder Netzbereiche temporär oder dauerhaft zu sperren;
  • einzelne Zonen, Konten oder Organisationen zu sperren oder zu löschen;
  • bestimmte Anfragetypen oder Domains zu blockieren oder zu drosseln;
  • Beschwerden an die zuständigen Netz- oder Abuse-Ansprechpartner zu richten;
  • bei strafrechtlich relevantem Verhalten Strafanzeige zu erstatten und mit Behörden im gesetzlich vorgesehenen Rahmen zusammenzuarbeiten.

8. Meldung von Missbrauch

Hinweise auf Missbrauch des Dienstes können per E-Mail an abuse@dremaxx.de gemeldet werden. Eine Bearbeitung erfolgt im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten und ohne Anspruch auf Reaktion innerhalb einer bestimmten Frist.

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