MitteilungMonitoring
Monitoring: Checks laufen jetzt aus mehreren Blickwinkeln
– 14.9.2026, 22:00:00
Das Monitoring prüft Ihre Dienste ab sofort aus einem Cluster mehrerer Prober auf getrennten Knoten. Bisher gab es genau einen Prüfer – und der kann nicht unterscheiden, ob Ihr Dienst wirklich weg ist oder ob nur er ihn gerade nicht erreicht.
Was sich dadurch ändert
- Ein Fehlschlag gilt erst dann als Störung Ihres Dienstes, wenn alle antwortenden Prober ihn bestätigen.
- Erreicht auch nur ein Prober Ihr Ziel, ist die Sache erledigt: Der Fehlschlag wird als Problem auf meiner Seite verbucht und aus Ihrer Verfügbarkeit herausgerechnet. Kein Incident, kein Alarm.
- Ein Prober, dessen eigene Referenzprüfung klemmt, stimmt gar nicht erst mit ab. Ein kaputter Knoten kann so nicht das ganze Cluster in einen Ausfall reden.
- Kann niemand abstimmen, bleibt alles beim Alten: Der Fehlschlag zählt wie bisher gegen die Fehlerschwelle des Checks. Das Monitoring verstummt nie.
- In der Konsole sehen Sie je Check, welcher Prober was gemessen hat und worüber sie uneins waren.
Leere DNS-Antworten sind keine Störung mehr
- Antwortete ein Resolver mit NOERROR, aber ohne Eintrag des gefragten Typs, wurde das bisher wie „Name existiert nicht“ behandelt. Ein MX-Check auf eine Zone ohne Mail oder ein CNAME-Check auf den Zonen-Apex stand damit dauerhaft auf Rot, während jedes andere DNS-Werkzeug widersprach.
- Eine leere Antwort ist eine Eigenschaft der Zone und kein Fehler des Ziels. Sie zählt jetzt als erfolgreiche Abfrage.
- Wenn genau das alarmieren soll, sagen Sie es über eine Prüfregel auf die Antwort – die wird weiterhin ausgewertet.
Domains werden regelmäßig neu verifiziert
- Der Eigentumsnachweis einer Domain lief bisher genau einmal. Jetzt wird er alle 24 Stunden wiederholt, nach einem fehlgeschlagenen Versuch schon nach wenigen Minuten.
- Fällt der Nachweis länger als 48 Stunden aus, wird die Domain ausgesetzt und ihre Checks pausiert. Sobald die Verifizierung wieder gelingt, läuft alles automatisch weiter.
- Domains, deren Eigentum bereits über ein anderes Modul feststeht (etwa DynDNS-Hostnames), sind davon ausgenommen.
Hinweis zur Datenhaltung
- Die feinsten Stufen der Messreihe sind kürzer geworden: Einzelmessungen 1 Tag, 5-Minuten-Werte 7 Tage. Stundenwerte (1 Jahr) und Tageswerte (5 Jahre) bleiben unverändert.
- Auswertungen über längere Zeiträume ändern sich dadurch nicht, nur der sehr feine Blick zurück reicht nicht mehr so weit wie im Update vom 11. August angekündigt.
Wenn Ihnen etwas auffällt oder fehlt, schreiben Sie mir gern.